Am vergangenen Sonntag haben wir in Melk Erntedank gefeiert – heuer vielleicht mit gemischten Gefühlen.
Nach dem Hochwasser vor zwei Jahren haben uns in diesem Jahr Hitze, Trockenheit und ausbleibender Regen erneut gezeigt, wie wenig selbstverständlich eine gute Ernte ist.
Auch die vielen globalen Krisenherde bereiten darüber hinaus vielen von uns Sorgen.
Und doch gibt es vieles, wofür wir dankbar sein dürfen: für das, was in uns und unserem Leben wachsen und reifen konnte, für die Gemeinschaft, die uns trägt, und für die Menschen, die unsere Lebensmittel hervorbringen.
Empfangen. Danken. Weitergeben.
Dankbar wahrnehmen, was uns geschenkt ist, dabei die Sorgen und das Unvollkommene nicht verschweigen – und das, was wir haben, miteinander teilen. Denn die Ernte dieses Jahres können wir nicht mehr verändern. Aber wir können darauf achten, dass niemand mit seiner Sorge allein bleibt.
Ein herzliches Danke an alle, die mitgefeiert und mitgewirkt haben. Im Besonderen gilt heuer der Dorfgemeinschaft Winden und dem Musikverein Melk ein großes DANKE für das Mitgestalten des Erntedank-Gottesdienstes.